Welcome MGMT

23. März – 9. April

Kaum zurück vom Businesstrip aus Südkorea bin ich unterwegs über die Berge nach Süden. Über die Osterwoche stehen nicht nur ein paar Urlaubstage mit maritimer Frühlingssonne an. Die neue Segelyacht unserer Freunde wird übergeben und soll nach ausgiebigen Testfahrten vor Monfalcone in die Marina nach Portoroz überführt werden.

Als Bootsnachbarn an der Boje am Starnberger See haben wir uns kennengelernt. Als ich meine Betty ans Meer in die Adria gebracht hatte entstand nach ersten Besuchen der Geschmack nach mehr. Jetzt sind unsere Boote wieder in der Nachbarschaft.

Mrs. & Mr. Blue (aus gegebenem Anlass nenne ich so unsere Freunde) sind nun Eigner ihrer zweiten Segelyacht und sind somit Flottenbesitzer. Somit nenne ich sie von nun an die Admiräle Mrs. & Mr. Blue.

Die Admiräle MrS. und Mr. Blue, hier im Einsatz während der Barcolana.

In Monfalcone, nahe der Werft erfolgt die Übergabe der Yacht an die Eigner mit mehrtägigen intensiven Testfahrten und Inspektionen. Hier und da wird nachgearbeitet und justiert. Im Wesentlichen ist alles tip-top, die Werft hat offensichtlich gute Qualität abgeliefert.

Übernahme der MGMT in Monfalcone, hier mit temporärer Bootsnummer für die Ausfuhr aus Italien.
Großes Cockpit lädt Ein zum Tanz.
Vor der ersten Ausfahrt müssen noch Bootsname und der Heimathafen (Stadt des Bootsregisters) aufgeklebt werden.
Ich bin als Helfer auch dabei.
Die erste Testfahrt beginnt. Die Admiräle sind abwechselnd am Ruder. Erst Peter, …
… dann auch Saskia. Es gibt viel zu lernen, zu inspizieren und zu justieren. Hierzu sind auch die Experten von Solaris an Bord.
Kleine Room-tour.
Majestätisch kommt sie daher.
Magic Hands on.
Die Bavaria an Backbord darf natürlich nicht fehlen.
Was guckst du Windy-App.
Vater und Sohn sind offensichtlich zufrieden mit der Performance.
Blue Man oder Da Winschi (in Anlehnung an den großen Da Vinci)?
Männer beim belanglosen Fachsimpeln über SegelTrimm und Speed.

Die Ankunft in der Marina Portoroz gestaltete sich leider etwas kompliziert. Der zugewiesene Liegeplatz schien zu schmal für die Yacht. MGMT sollte mit dem Heck nicht durch die Poller passen. Aus Angst vor möglichen Beschädigungen verweigert die Begleitung seitens Solaris das Anlegemanöver.

Mit Blick vom Steg sollte das Schiff aber knapp durch die Poller durchkommen. Ein breiterer Liegeplatz ist leider nicht zu bekommen und so ist die Enttäuschung der Eigner groß.

Menno – DAs sollte doch passen!

Die erste Nacht verbringt MGMT vorläufig am Steg-Ende, wo man ohne Poller längs festmachen kann. Dies wäre der perfekte Liegeplatz, jedoch ist dieser von einer anderen Luxusyacht reserviert.

Nachdem die Solaris-Crew schließlich abzog, wollten wir mit Hilfe des Marinepersonals ein weiteres Anlegemanöver in die zugewiesene Box wagen. Die beiden Poller wurden hierzu mit Schutzfendern abgepolstert. Langsam fahren wir rückwärts in die Box auf die Poller zu. Die Marina-Crew steht bereit mit zwei Schlauchbooten und kann bedarfsweise das Heck der MGMG etwas bugsieren. Und siehe da, es klappt. Es ist wohl knapp, aber es geht!

In den folgenden Tagen wird mehrmals an- und abgelegt. Zuerst mit Hilfe der Marineros und dann auch ohne fremde Hilfe. Schließlich stellt sich sogar Routine ein. Die Eigner sind endlich sichtlich zufrieden und glücklich mit dem Liegeplatz.

Frühstück am Liegeplatz – geht doch!

Nach turbulenter Ankunft in der Marina Portoroz kommt über Ostern auch Sabine & Judy für einige Tage. Gemeinsam genießen wir Ostern unter Segel, sowohl mit MGMT aber auch mit Betty.

Über Ostern kommt auch Sabine einige Tage.
Auch Judy ist willkommen an Bord der MGMT.
Hier hat sie alles gut im Blick.
Das macht Spaß.
10 Knoten Reisegeschwindigkeit bei 20 Knoten Wind, das passt gut!
Die erste Begegnung der Nachbarschaft mit gegenseitigem Ablichten. Betty sieht MGMT…
… und MGMT sieht Betty.

Die Ostertage sind leider zu schnell vorbei und der Alltag zuhause ruft uns zurück. In ein paar Wochen geht es hier mit neuen Abenteuern weiter.

Zwei Freunde warten aufs nächste Abenteuer. Betty schläft…
… und MGMT schläft auch. TSchüß bis bald!

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